Dögg vom Erlenhof



Name auf Deutsch: Tau
Mutter: Quechua du Erbhof
Vater: Grettir
Farbe: Fuchs ohne Abzeichen
Geboren: 1991 in Frankreich
Grösse: 1.32m
Gänge: 4 Gänger, anfangs ohne Tölt verkauft, inzwischen ziemlich sicher, trabt aber lieber, töltet nur mit korrekten Hilfen


Dögg ist eine Islandstute, geboren ist sie in Frankreich! (1991) Dort wuchs sie auf einem Hof auf, wurde eingeritten und von einer Bekannten von mir gekauft! Leider passten die beiden aber nicht zusammen, da Dögg kaum Hilfen kannte und meine Bekannte auch erst seit etwa einem Jahr ritt. Also wurde ich zu Rate gezogen, verliebte mich in die Kleine (und ich wollte doch nie einen Fuchs!) und da zu dem Zeitpunkt gerade der Wallach meiner Mutter starb (im Nachhinein denke ich, er starb darum, damit wir Dögg übernehmen konnten...wer weiss, wo sie sonst gelandet wäre.... Es hat doch alles einen Sinn auf dieser Welt, auch wenn es manchmal noch so hart erscheint!) und Drottning alleine stand, wurde beschlossen, Dögg zu kaufen! Die freche kleine Fuchsstute (Stockmass 1.32m) kam zu uns, sie und Drottning wurden auf Anhieb dickste Freundinnen. Dögg erlaubte sich so einiges bei uns in den ersten Monaten: sie konnte kaum geradeaus laufen, kannte das Gelände nicht, hatte vor allem Angst und Hilfen kannte sie sowieso nicht wirklich. Also nahm ich die kleine Hexe monatelang als Handpferd mit, so konnte sie sich alle "Gefahren" an der Seite der erfahrenen Leitstute Drottning anschauen.

Inzwischen ist Dögg eine absolut zuverlässige Stute, nervenstark, gelassen, cool, lustig und nett, immer bereit zu neuen Streichen---aber böse sein kann man ihr nicht! Genau wie Drottning hat sie schon viele Gymkhanas erfolgreich bestritten. Auch Wanderritte haben wir schon gemacht, Dögg ist perfekt, da sie sich absolut nicht aus der Ruhe bringen lässt! Ich wage mal zu sagen, dass Dögg die sprichwörtliche Unkompliziertheit des Isländers bestens demonstriert.. Zumal sie auf einem Auge blind ist---was viele sehr erstaunt!!!
Leider hat Dögg im 2006 angefangen zu humpeln. Zuerst war es nur ein Schlurfen. Sie bekam einfach irgendwie das linke Hinterbein nicht mehr richtig hoch. Da wir ja die Eisen abgenommen hatten, schlurfte sie sich so die ganze Zehe bis fast zu weissen Linie ab. Es war prekär. Wir rätselten monatelang, holten einen Osteopathen, der an dem Tier rummurgste und behauptete an der Schulter wäre was verbogen... Hääää?! Sandra machte dann brav die "Hausaufgaben", Dögg schlurfte aber immer noch. Dann gab es Leute, die sagten, das Pferd sei einfach faul und hebe die Beine darum nicht recht. Also ist Sandra mit ihr energisch vorwärts geritten---mit dem Resultat, das Dögg rannte wie blöd, das Bein aber immer noch nicht höher kam. Dann holten wir nen neuen Tierarzt, Dr. Onderka aus Deutschland. Er machte Röntgenbilder und der Fall war dann klar. Schwere Arthrose im Knie! Unheilbar. Machen kann man da nichts. Klar, man könnte Pülverchen geben. Aber das würde es auch nicht stoppen sondern nur bremsen. Reiten kann man sie so sicher nicht mehr.
Aufgrund dieser Tatsache beschloss ich dann, in Absprache mit Sandra und Denise, Dögg auf die Weide zu geben. Wir fanden zum Glück die Daniela Beuret (ich muss betonen: NICOLE fand!), sie hat ne tolle Weide im Jura, selber 2 Isis, eine alte Stute aus Island und einen 10jh Wallach. Dorthin sollte Dögg also kommen---zusammen mit Drottning, denn die beiden hängen so aneinander, dass für mich sofort klar war, das ich sie niemals trennen würde!!!!
Im Juni 06 sind die beiden dann auch ins Jura gezügelt. (siehe Tagebuch)

Inzwischen ist Dögg soweit, dass sie, als ursprünglicher 3-Gänger, von Sandra ganz "indianisch" ohne Sattel und Zaum geritten werden kann---und nicht "nur" geritten, sie läuft so den schönsten Tölt!!!!
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