
Freunde des Chaoten-Teams
Ich gebe ganz ehrlich zu: so einfach ist es nicht, mich als Freund zu gewinnen! Ich bin grundsätzlich ein misstrauischer Mensch, der sehr gut alleine zurecht kommt. Ich habe in meinem relativ kurzen Leben doch schon viel Schlechtes mit Menschen erlebt, daher wundert es mich auch nicht, das ich ich seit langem die Tiere bedeutend lieber mag als die meisten Menschen. Allerdings: wer mich mal zum Freund hat, der kann auf mich zählen. Ich suche mir meine Freunde sehr gut aus---wer aber in den kleinen Kreis gehört, für den tue ich fast alles! Das kann sicher auch jemand bestätigen:
Sandra! Alias "Uncas", so wie ich auch als "Falkenauge" bekannt bin.
Sandra und ich, puuuuh, wir kennen uns auch schon lange! Wir (das heisst, Sandra, Ihr Zwillingsschwester Silvia und ich) wuchsen grad einen Häuserblock voneinander entfernt auf. Natürlich freundeten wir uns schnell an und ich denke gerne an die tollen Kindertage zurück, wo wir alle zusammen auf unseren Steckenpferden über die Wiese galoppierten und Springturniere abhielten.
Wir 3 hatten es echt immer lustig zusammen, leider stellte sich aber schon im Kindesalter heraus, das 3 einfach keine glückliche Zahl ist! Irgendeiner ist da immer etwas das dritte Rad am Wagen. Oftmals war ich das, da Zwillinge halt einfach extrem zusammenhalten. Auch unsere Erziehung, das allgemeine Aufwachsen war ganz anders. Meine Mutter war alleinerziehend und von daher war klar, das ich von Anfang natürlich viel Verantwortung hatte und auch viel alleine war. Schon als kleines Mädchen ging ich mit unserem Hund spazieren, ganz alleine durchs Dorf. Sandra und Silvia, sie wuchsen in der wohlbehüteten Familie auf, keine von den beiden war oft alleine, immer war Mama, Papa oder vorallem die Schwester zur Stelle.
Ich will jetzt nicht sagen, dass das eine besser oder schlechter ist! Oh nein, das steht mir absolut nicht zu. Ich will damit nur versuchen zu erklären, das halt unsere Erziehung und Kindheit doch etwas verschieden war. Das sind auch Punkte, wo Sandra und ich heute manchmal noch gegenseitig "anecken". Das wir einfach gewisse Dinge anders sehen. Das z-B. das alleine sein für mich was schönes ist, für Sandra, ich kann mich noch erinnern, vor einigen Jahren hatte sie damit noch sehr Probleme. Klar, wenn immer die Schwester da ist, ist das auch befremdet, alleine zu sein. Genau so habe ich aber Probleme, lange Zeit jemanden um mich zu haben. Ich brauche das alleine sein um mich zu regenerieren. Aber so kann jeder vom anderen lernen und von seinen Erfahrungen profitieren. So entsteht dann auch eine gute, abwechslungsreiche Freundschaft.
Ein Leben ohne Sandra kann ich mir heute kaum mehr vorstellen! Klar, wir geraten ab und an auch aneinander, aber das gehört zu einer guten Freundschaft! Danach kann man darüber reden, alle können was lernen und dann gehts wieder gut. Sie kann sich manchmal über kleine Dinge aufregen, da kann ich nur schmunzeln. Und dann kann sie so richtig grantig werden und irgendwann kocht alles und ich habe eigentlich keine Ahung, was ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht habe... Im Grunde bin ich aber ein sehr toleranter und gelassener Mensch und lasse mir viel gefallen. So artet es meist nicht aus und durch meine ruhige Art bringe ich Sandra zwar nen Moment zur Weissglut, aber sie beruhigt sich dann auch wieder und irgendwann erfahre ich dann, das vor 7 Stunden bei der Arbeit der Herr XY ins Geschäft kam und Planzen wollte und sie den bediente, das der ihr eh nicht sympathisch ist und sie dann noch über den Schlauch stolperte und sowieso und überhaupt und dann ist der Tag eh am Arsch... Und ich kann dann aufatmen weil ich weiss: an mir liegts ja gar nicht... :-))) Ist manchmal schon witzig! Aber es gehört auch zu einer Freundschaft dazu, solche kleinen Sachen einfach zu akzeptieren und darüber zu lachen. Und vielleicht auch einem vielleicht eher ernsten (nicht falsch verstehen, Sandra hat nen genialen Humor und kann ein ganz ausgelassener Mensch sein, mit dem man herzlich lachen kann----aber manchmal brauchts halt einfach nicht viel, ihr das Lachen wieder zu nehmen. Und das ist manchmal wirklich schade) Menschen wie Sandra, ein bisschen dabei zu helfen, etwas lockerer, lustiger und gelassener zu werden! Gell?! Und wenn Du (Sandra) das hier eines Tages liest (was sicher der Fall sein wird) und darüber schmunzeln kannst, was ich hier schreibe, weil Du sicher weisst, das es überhaupt nicht böse sondern wirklich herzlich witzig gemeint ist---dann finde ich das echt absolut genial!!!!!!
Und damit nun keiner der Leser auf die Idee kommt, das ich hier irgendwie mit böser Absicht was über Sandra schreibe, hier kommt noch die Retourkutsche (genauso witzig gemeint) an mich selber:
Ich bin der Oberdepp, der es auch nach 5 Jahren noch immer nicht schafft, einen Holunder von einer Birke zu unterscheiden, der voll die Krise kriegt, wenn sich mal ne kleine, harmlose Spinne in einen dramatischen Umkreis von 4 meter um mich verirrt, wo Sandra dann einfach auch nur grinsen kann. :-) Und ich habe Sandra sicher viel zu verdanken denn über alle möglichen Arten von Käferchen, die für mich alle irgenwie gleich aussehen (6 Beine und Flügel...) hat Sandra ein Wissen, das ist schier unglaublich!
Und dann haben wir auch noch das Thema Zeichnen: wenn ich versuche eine Ameise zu malen, dann sieht das aus, als wäre mir der Stift auf dem Blatt explodiert. Eine Elefant sieht aus wie ne Reisetasche, ein Hund wie ein Meerschweinchen... Also, nicht zu gebrauchen! Was Sandra aufs Papier zaubern kann----unglaublich! Was die Käferchen malen kann. Mann, mann, ich krieg schon ne Krise beim Zuschauen.
Also, wir haben beide echt unsere Stärken und Schwächen, und das ist auch gut so. Und wie war das nochmals: wer trotzdem lacht, hat mehr vom Leben!
Sandra ritt auch schon seit ihrer Jugend und da ich sie und Silvia ab und zu mit zu den Isis nahm, war natürlich auch sie bald vom Isländervirus angesteckt! Nach einigen Jahren reiten auf Freibergern, war der Drang nach einem eigenen Isländer da. Fengur kam...----.....und ging dann auch wieder. Er passte nicht zu uns, war eine Kanone auf Hufen, absolut unberechenbar. Er schaffte es, das Sandra Angst bekam. Vor dem Reiten, vor ihrem eigenen Pferd. Das konnte nicht sein und damals ging unsere Freundschaft fast auseinander, weil Sandra total im Stress war mit diesem Tier und ich ihr auch (so bin ich halt) sehr direkt klarmachte, das es verantwortungslos ist, so ein Pferd zu behalten und dass es eh keinen Sinn macht, wenn sie Angst vor dem Pferd hat. War übrigens auch kein Wunder---ich hätte mich nicht freiwillig auf das Tier gesetzt! :-) Gut, ich bin eh ein Angsthase, was fremde Pferde betrifft! Er war nicht böse! Nur unberechenbar! Einen Moment lang zuckersüss---5 Minuten später bretterte er im gestreckten Galopp ne Wiese runter! Wahrscheinlich konnte er nicht mal was dafür---der hatte einfach nen Knacks!
Nun gut, irgendwann gab Sandra den Kampf mit sich selber auf und verkauft den Wallach. Eine gute Entscheidung, alle waren glücklich. Klar, einen Moment lang war ich natürlich die Böse, weil ich wirklich darauf beharrte, dieses Pferd zu verkaufen---aber heute sehen alle, das es echt die beste Entscheidung war. Keine Ahnung, wie das sonst ausgegangen wäre!!!
In der Zeit kamen auch unsere Border Collies ins Haus. Silvia und ich, damals waren wir auch ein gutes Team, schauten uns die Welpen an. Sandra, damals noch sehr zurückhaltend und gar nicht begeistert, von der Idee, einen Hund zu haben, kam auch mit. Wenige Wochen drauf holten wir dann Kylja und Roka ab. So nahm auch die Geschichte "Border-Collie" seinen Lauf. Recht schnell stellte sich heraus, das Roka wirklich eher Silvias Hund ist. Also beschloss Sandra, ein Jahr drauf, nun auch voll vom Border Collie Virus angesteckt, sich selber einen Hund zu holen. Pauls Kollegin Maja hatte in Herzogenbuchsee einen Hof und die hatten dort grad Welpen. Wir gingen hin, Lagsi suchte sich Sandra aus und kam mit! Peng, so schnell kanns gehen! Sandra und Lagsi wurden ein tolles Team!
Irgendwann begann Sandra dann, Vertrauen in Dögg zu fassen und die kleine Fuchsstute wurde ihr festes Pflegepferd.
Nun begann die glohrreiche Zeit des "Chaoten-Teams". Während etwa 3 Jahren waren Sandra, Lagsi, Drottning, Kylja, Dögg und ich als Chaoten-Team unterwegs. Sowohl im Wald und Feld, wie aber auch auf Shows. An der BEA, der Pferdemesse in Bern, waren Silvia und ich vertreten, mit Silvia's Isländer Blesi minn, Roka, Kylja, Drottning, Dögg und ich. War ne geniale Zeit, 10 super Tage!

Ja und Sandra und Dögg wurden natürlich auch ein tolles Team. Wir haben viele schöne Ritte zusammen gehabt. Lange und kurze, nasse und trockene, heisse und kalte, stürmische und ruhige. Waren bei drückender Hitze und klirrender Kälte unterwegs. Eine tolle Zeit!
Auch heute noch, ohne die Pferde, sind Sandra und ich sehr viel zusammen unterwegs. Wir wandern mit den Hunden, gerne kommt Sandra auch mit ins Emmental. Wir gehen zusammen inlinen, biken, basteln zusammen, verkaufen an Märkten unser Material. Wir sind zusammen auf der Pirsch, auf dem Feld und im Wald, immer mit offenen Augen, beobachten die Tiere, hoffen darauf, Federn oder anderes zu finden. Und oft werden wir fündig. Die Samstag-Morgen verbringen wir meist in der Storchenstation.
Wir haben schon viel zusammen erlebt, haben miteinander gelacht, geweint, gesungen, getrommelt, Urlaub gemacht, Wanderungen, Fahrradtouren. Sitzen oft Abende lang in der Stube und basteln. Ja, es ist schön, so jemanden zu haben!

Ruth, Balu und Shino
Kennengelernt haben wir die beiden im Agility! Ruth machte mit Balu den gleichen Anfänger-und Fortgeschrittenen Kurs wie ich mit Kylja! Irgendwie fand ich die beiden immer ganz symptahisch und so kamen wir halt auch ins Gespräch. Da Balu ihr erster Hund ist, ist sie auch für Hilfe immer dankbar und wir machten mal ab um gemeinsam zu spazieren! Ja, und daraus hat sich dann eine tolle Freundschaft, nicht nur zwischen Ruth und mir, sondern auch zwischen den Hunden entwickelt! Unsere gemeinsamen Sapziergänge und Ausflüge sind nun fest im Program.... Es macht einfach Spass! Inzwischen machen Ruth und Balu schon lange kein Agi mehr...
Dafür macht Balu nun das, was sich für einen echten Husky auch gehört: Schlitten ziehen! Zusammen mit dem kleinen Bruder von Balu (Shino) waren die 3 auch schon ganz erfolgreich an Rennen in der Schweiz!
Balu ist Ruth's erster Hund aber ich muss sagen, für das ist es wirklich gut geraten! Es ist sicher nicht super erzogen aber das liegt nicht an Ruth, denn wer Huskys kennt der weiss, das diese Hunde nicht mit einem Schäfer oder Labrador verglichen werden kann! Diese Hunde sind nicht auf den Gehorsam und das Zusammenleben mit Menschen gezüchtet... Demnach sind sie auch schwer, bis gar nicht zu erziehen (Ausnahmen gibt es immer!). Und da Balu sowieso ein sehr souveräner Alpha ist (der Erstgeborene) ist es um so schwerer, ihn zu erziehen. Alpha-Hunde sind nie leicht zu erziehen und absolut keine Anfängerhunde. Balu und Ruth sind jedoch ein super Team.

Mit Ruth habe ich es auch sehr gut, denn sie ist wirklich ein netter Mensch, mit eigener Meinung, sagt was sie denkt, nimmt kein Blatt vor den Mund! Das gefällt mir sehr! Ich mag Menschen, bei denen ich weiss, an was ich bin! Ausserdem ist sie zuverlässig und humorvoll, hat eine gute Einstellung zu Tieren! Immer hilfsbereit und spontan! Es macht wirklich Spass mit ihr und Balu unterwegs zu sein und ich hoffe doch sehr, das sich diese Freundschaft noch lange erhalten wird!!!!!
Seit kurzer Zeit hat Ruth nun auch noch Zuwachs erhalten! Nein, kein Kind, um Gottes Willen... :-) Ein Hund! Ein Vollbruder zu Balu, er heisst Shino und ist schneeweiss! Er wohnte lange bei den Züchtern und tut das auch jetzt noch, er war aber immer Ruth's Liebling, schon als Welpe und da sie aber nicht 2 Hunde haben will (momentan) hat sie ihn als Patenhund übernommen! Das heisst, sie kann ihn holen wann sie will, aber er gehört immer noch den Senn's! Shino und Balu verstehen sich auch super und auch Kylja kommt gut klar mit ihm! Wer regelmässig mein Tagebuch liest, kennt ihn eh schon... :-)
links Shino, rechts Balu! 

Ja und nun endlich auch mal etwas zu den Leuten, über die ich immer und immer wieder schreibe, die aber noch beinahe unbekannt sind! Ich erzähle immer wieder von meinen Besuchen im Schangnau! Doch wer und was verbirgt sich eigentlich genau dahinter? Hier die Antworten:
Meine Mutter (Denise)
Meine Mutter hat mir viel vererbt: tiefer Blutdruck, schlechter Kreislauf, Krampfadern.... Nein, Spass beiseite! Das Beste was sie mir geben konnte, war die riesige Liebe zu den Tieren und zu der Natur!!! Schon als kleines Kind nahm sie mich immer mit auf lange Spaziergänge durch Feld und Wald und sie erzählt mir immer wieder, wie sehr ich damals von allen möglichen Blümchen und Käferchen stundenlange fasziniert war.... Sie hat in vielen Dingen die gleichen, oder zmindest sehr ähnlichen Ansichten wie ich: sie glaubt an die Kräfte der Natur, glaubt an Dinge, die man nicht erklären kann, ist vielleicht manchmal sogar ein bisschen esotherisch veranlagt (also Wasseradern hat sie bisher noch keine gesucht "grins") und ausserdem ist sie ein totaler Optimist! Mit ihr kann man über alles reden, man kann lustig sein, aber auch ernst und seriös! Sie ist absolut zuverlässig und beständig und ich bin wirklich froh, so eine Mutter zu haben! Natürlich, auch wir haben manchmal Streit, aber das ist normal! Ich denke sie kann sehr stolz auf sich sein, denn sie hat mich alleine erzogen und ich glaube, es ist ihr etwas nicht allzu Schlechtes dabei herausgekommen.
Auch heute noch sind wir beide nicht nur wie Mutter und Tochter sondern auch wie 2 super gute Freundinnen.
Auch das sie nun ins Schangnau zu ihrem Freund Paul gezogen ist, hat unsere Beziehung in keiner Weise verschlechtert! Ich freue mich immer sehr, wenn ich mit ihr telefonieren kann oder gar wieder einmal ein Wochenende im Schangnau verbringe...... Da wir beide auch total gerne über alles und jedes diskutieren (vohlverstanden, NICHT lästern) geht die Zeit auch bei Regen schnell um und ausserdem sind wir beide total Gesellschaftsspiele-süchtig, das heisst, wenn ich im Schangnau bin, kann endlich wieder mal "Uno", "Jazzy" "Rummy" und weiss der Geier was nicht alles noch, gespielt werden! Sehr zur Freude von Sandra und Paul die sich da etwas zurückhalten! :-)

Denise's Freund (Paul)
Ja, der arme Paul! Nun hat er sich meine Mutter gegabelt und wahrscheinlich hat er nicht gewusst, das er sich damit auch automatisch noch eine "Tochter" zutut, die ihn manchmal ganz schön ärgern kann! Inzwischen hat er sich aber sogar an meine Sprache gewöhnt, die ersten Male hat er nicht wirklich viel verstanden, wenn ich mit ihm redete, denn erstens habe ich einen Baselbieter-Dialekt und zweitens ein horrendes Tempo beim Quasseln... Inzwischen geht es ganz gut :-) Aber ich habe ihn auch schon wirklich sauer gemacht: Vorallem wenn ich wandern ging und er mich am anderen Ende des Schangnaus abholen muss, er kommt extra mit dem Auto und dann ist sie nicht mehr da.... Ja, da hat er sich was aufgehalst! Kennengelernt haben sich Denise und Paul soviel ich weiss durch eine Annonce! Bin jetzt nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube es war in der "Tierwelt". (nebenbei gesagt, Drottning, Dögg und Kylja stammen auch alle aus der Tierwelt). Sie verabredeten sich und Paul machte sich die grössten Sorgen, was denn sein Date von einem Mann, der im Landrover daherkommt, denken wird! Ja, seine Sorgen waren unberechtigt, denn wie meine Mutter halt so ist, keine verwöhnte Stadtflitte, sondern eben eine richtige Naturfrau, die dachte sich, "toll, ein Mann im Landrover, das ist doch was" und dann hatte es wohl auch schon gefunkt.... :-)
Monatelang führten sie eine Emmental-Baselbiet-Beziehung, inzwischen ist Denise endlich zu ihm ins Emmental gezogen und er hat damit nicht nur eine tolle Freundin, sondern auch gleich noch eine Buchhalterin und Sekretärin für seine hauseigene Schreinerei, spezialisiert auf Kleintierställe! Also wer mal einen Stall braucht---Adresse und Telefonnummer bitte bei mir verlangen!!! So schöne Ställe habt Ihr selten gesehen!!!
Paul ist ein lieber und geduldiger Mensch, mit dem man auch sehr gut reden kann, er hat einen guten Humor und man hat immer was zu lachen mit ihm! Ausserdem lässt er einen sein wie man ist, das weiss ich zu schätzen!

Paul, Denise, Kylja und ich an Weihnachten im Schangnau
Schangnau:
Gewisse Leute verwechseln Schangnau immer noch mit Schanghei! Neeee, ist doch ganz was Anderes! Also, Schangnau ist einerseits ein Gebiet und andererseits auch eine kleine Ortschaft. Beides liegt im Emmental, (BE) gerade etwa zwischen Luzern und Bern, etwas weiter oben, unterhalb von Langnau im Emmental! Schangnau ist auch die Region, ein Bezirk, der umfasst etwa 5 kleine Dörfer und dazu gehören auch Bumbach und Kemmeriboden-Bad, wo letzteres bekannt ist für seine guten "Kemmeriboden-Merängge" die aber wiederum in Bumbach hergestellt werden. Das Nachbardorf von Schangnau ist Marbach, das gehört noch zum Kanton Luzern, ist aber vielen vielleicht ein Begriff, da es ein berühmter Wintersport-Ferienort ist! Ausserdem ist Schangnau das Tal der Wasserbüffel, wo es auch viele Produkte aus Büffelmilch im Angebot hat! Der Hausberg ist der "Hohgant", der "liegende Mann". Ich weiss nicht, ob das offiziell ist, aber meine Mutter und Paul sagen aihm so. Er sieht auch so aus! Nicht weit entfernt ist auch noch das Dörfchen "Trubschachen", dort befindet sich die Firma "Kambly". Jaaa, schaut mal im Coop oder Migros, viele, viele leckere Guetzli sind mit Kambly betitelt! Ja, und hier werden sie hergestellt! Natürlich bekommt man sie im Fabrikladen viel billiger als in den anderen Läden, also ist auch das ein Besuch wert! Man sieht, im Schangnau verhungert keiner... Die Landschaft ist typisch Emmental, viele saftige Wiesen, sanfte Hügel umgeben von wuchtigen Tannen! Alles mit Blick auf die Berge! Also eine wirklich sehenswerte Gegend! Im Winter haben Denise und Paul die Langlaufloipe direkt vor dem Haus.... Zum Wandern ist es leider in der ganz nahen Umgebung nicht sooo spannend, aber wenn man ein Auto hat, ist man schnell an schönen Orten!

Paul's Haus. Hier sind wir anzutreffen, wenn wir im Schangnau sind! Unverkennbar die grosse Tanne vor dem Haus (von der anderen Seite gesehen) und die tollen Chüngeliställe (auch von der anderen Seite). Hinter dem Haus verläuft auch die Hauptstrasse--> Schangnau Dorf!

Nicole Fischli
Ja, nun endlich schreibe ich auch über Nicole! Wir kennen uns ja schon, seit wir kleine Mädchen sind, damals, als ich mit dem inzwischen verstorbenen Quin spazieren ging und mich ein jüngeres Mädchen ansprach! Spontan wie ich manchmal bin, schleppte ich sie gleich zu mir nach Hause mit und so begann unsere Freundschaft. Damals waren ja Silvia und Sandra meine engsten Freunde und ich verbrachte viel Zeit mit ihnen. Die beiden, immer korrekt, gut erzogen, relativ "brav" (wenn man das jetzt so salopp formulieren kann... :-)), sehr familienbezogen, da war eine Nicole, die doch grad das krasse Gegenteil war (und immer noch ist!) für mich sehr ein interessanter Ausgleich. Nicole war als Kind auch schon sehr selbstständig, stormerte oft alleine rum, tat was ihr passte, legte sich auch mit Erwachsenen an, sprach ihr Meinung auch direkt raus, war manchmal "rotzfrech" (wie meine Mutter damals immer meinte). Gerade das alles tat mir persönlich aber sehr gut, war ich doch, auch den Umständen entsprechend, auch immer recht brav und vernünftig! Mit Nicole wurde dann alles anders, mein Gott, was wir beide alles angstestellt haben!!! Es war echt schlimm! Dennoch behielt ich meine Vernunft und stoppte Nicole oft, bevor irgendwas wirklich ausartete! Dennoch haben wir viel Mist gebaut.... :-))
Mit Nicole habe ich wirklich viel erlebt! Wir beide haben immer so viel Quatsch angestellt, das wir oftmals ziemlich Stress mit den Eltern hatten. Wenn wir zusammen unterwegs waren, kamen wir immer nach Hause, mit so schmutzigen Kleidern, das man hätte denken können, wir seien in den Sumpf gefallen---nun, so weit hergeholt ist das auch nicht, einmal war Nicole wirklich im Sumpf! Und einmal schwamm sie mit Dögg, bei minus 5 Grad, durch die Birs.... Nun, man merkt, wir beide passen zusammen! Nicole ritt dann auch ab und an Drottning und dann bald auch Jöfur, den Braunen meiner Mutter! Mit ihm kam sie gut klar, nun , Nicole kommt eigentlich mit allen Pferden gut klar, es kann ihr nie wild genug sein! Als dann Dögg kam, freundeten sich die beiden schnell an, mehr noch, Nicole verliebte sich total in den süssen Fuchs und da hatten sich ja wirklich 2 gefunden.... Mit Nicoles Hilfe wurde Dögg ein gutes Pferd und auch eine gute Tölterin! Nicole hat auch sehr viel dazu beigetragen, Dögg auf einhändige Zügelführung umzustellen, da sie ja begeistert western reitet und auch das lästige Durchgehen, hat sie Dögg bald abgewöhnt! Eben, Nicole lässt sich nicht beeindrucken!!!!
Später hat ja dann Sandra Dögg übernommen. Auch sie hat sicher viel profitiert, dass Nicole mit dem Stütchen schon so toll gearbeitet hatte.
Wenn wir mit den Pferden unterwegs waren, war es nie langweilig. Wir ritten meist ohne Sattel, ritten damals durch Muttenz durch an den Bahnhof, stellten die Pferde in den Bus (!), kauften am Kiosk was zu essen, während draussen der Schnellzug vorbeirauschte. Dann ritten wir über die Rangierbrücken in die Hard (nein, dort ist ja auch überhaupt kein Reitverbot..."räusper") tölteten den ganzen Wald ab... :-)) Wir ritten kreuz und quer durch den Wald, machten Rennen, Spiele, versuchten uns vom Pferd zu stossen. Tja, so wird man sattelfest und härtet die Pferde ab. Und Nicoles Spezialität war eine Zeitlang, verkehrt herum auf dem Pferd zu sitzen. Also Richtung Schweif schauend. Und so galoppierte sie auf Dögg durch den Wald! Mann, wie genial war das!!! Was haben wir gelacht!!! :-))
Schon vor der "Isländer-Zeit" haben Nicole und ich viel zusammen erlebt. Spontan kommt mir natürlich die Geschichte vom Basler Zoo in den Sinn, wo wir ja in unserer Freizeit arbeiteten und es sogar mal geschafft hatten über die Zoomauern zu klettern und den Zoo ausserhalb der Besuchszeiten unsicher zu machen. Dummerweise hatten wir uns beim Reinklettern aber verschätzt, dachten nicht mehr dran, das der Zoo nachts in 2 Teile getrennt wird---mit einer hohen Mauer. Und leider war der Wärterausgang, den wir immer benutzten auf der anderen Seite der Mauer... Der einzige Weg war dann übers Flusspferdegehege. Nein, was wir angstellt haben, unglaublich!
Unvergesslich bleibt mir auch das Reitlager in Bayern, wo wir nur scheiss gemacht haben. Ausflug an den See, baden? Nein, wie langweilig! Wir haben uns anderweitig amüsiert! :-) Und nachts schlafen? Denkste... Lieber schauten wir den Nachbarn zu, wie die es miteinander trieben... :-)) Ja, das waren Zeiten. Und nie vergesse ich die Geschichte mit den Knödeln, die es in dem Lager gab. Die mussten gegessen werden, sonst gibt es keinen Nachtisch. Aber die waren soooo hässlich. Was nun? War dann nicht auffällig, als wir plötzlich 10 Hühner unter dem Tisch hatten.... Leider fanden die diese Knödel auch nicht so prickelnd und gackerten sich wieder davon. Nun, was blieb!? Nicoles glohrreiche Idee: wir vergraben die Dinger (Knödel, nicht Hühner). Gesagt, getan. Nachtisch war lecker... :-))
Unvergesslich bleiben mir auch die Tage, wo wir mit den Pferden im Jura waren, eine Woche lang, danach ritten wir von Courtedoux nach Muttenz, in 2 Tagen! Wir haben viel erlebt, Gutes und Schlechtes! Aber es waren schöne Tage.....
Ja, ja, Nicole und ich. Unsere Freundschaft hatte viele Unterbrüche. Wir beide haben einen starken Charakter und lassen uns nicht viel sagen. Das gibt immer wieder mal Aerger. Aber schlussendlich muss ich sagen: Nicole ist ein Mensch, der zu mir gehört. Wir beide haben eine geniale Verbindung, die steht! Wenn einer den anderen braucht, sind wir IMMER füreinander da. Auch wenn wir uns vor 2 Stunden noch angeschrien haben. Wir sehen uns manchmal wochenlang nicht---aber die Verbindung ist immer da! Und das ist für mich eine absolut geniale Freundschaft!!!
Mit ihr schaffe ich teilweise sogar Telepathie! Ja, unglaublich, aber sie ist der Mensch, wenn ich denke, oh, ich könnte mal Nicole anrufen---dann klingelt garantiert in dem Moment das Telefon. Und wer ist dran? Na klar, Nicole! Wirklich genial! Wir 2 haben beide unseren Weg gefunden. Jede lebt ihr Leben, aber dennoch gehen unsere Wege ziemlich parallel. Ich glaube, da wir beide ein bisschen eine spezielle Denkweise haben, sind wir vielleicht nicht die beliebtesten in der Gesellschaft, weil wir uns beide von irgenwelchen "Normen" beeinflussen lassen. Ehrlichkeit, Unkompliziertheit, intuitives Handeln---das zählt bei uns und hat sich bewährt!!!
Inzwischen hatte Nicole selber 2 Pferde, Lilja und Sorti. Inzwischen musste sie Sorti, den jungen Rappwallach aber verkaufen, da alles ein bisschen zuviel wurde!
Wer mehr über die Stute Lilja, Nicole oder auch noch ein paar weitere Episoden aus unserer Freundschaft und Geschichte erfahren möchte, geht am besten auf www.mondgeister.beep.de
Nicole und Dögg: let's fets!!!!
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Corinne Schaub und Aleiga
Mit Wehmut erinnere ich mich zurück an die Zeit, wo Corinne und ich noch Arbeitskolleginnen bei ET waren. Das war doch eine lustige Zeit. Wir wurden richtig gute Freunde und hatten es total lustig.
Dort kamen auch unsere Übernamen ins Spiel: Muldi und Scully. Naja, wir waren beide total Akte X Fan und da ich ja Danae heisse (neeee, oder!?) kam Corinne dann mal auf die Idee, einfach nur noch Dana zu rufen. Englisch ausgesprochen fehlt da nicht mehr viel zu Dana Scully. Naja, und die Grösse und die rötlichen Haare passen ja auch nicht schlecht. Also bin ich nun Scully und Corinne ist Muldi. Passt schon! :-)
Leider wohnt Muldi inzwischen im Wallis und wir sehen uns kaum mehr. Das stimmt mich irgendwo traurig, würde ich doch gerne mehr mit Corinne und Aleiga unternehmen! Aber naja, was will man machen?! So geniessen wir es halt einfach, wenn wir uns auf Agi Turnieren antreffen, denn Corinne und Aleiga laufen nun auch schon im 2 und schlagen sich echt gut. Wer weiss, ob wir nicht bald in der gleichen Kategorie laufen... :-) Wie dem auch sei. Corinne hat in Aleiga einen ganz tollen Border Collie.
Als ich sie das erste Mal mit dem Welpen sah, hatte ich echt kein gutes Gefühl. Corinne hat das aber, mit meiner und auch Hilfe vieler anderer, super hinbekommen und hat nun einen absoluten Traumborder! Aleiga ist ne tolle Maus, wenn sie auch ab und an ne Hexe sein kann----aber ist Kylja das nicht auch? :-)
Ihre Macke ist Autos spuren. Jeder Hund nimmt Fährten auf. Aber Aleiga nimmt Fährten von Autos auf. Da ist es ihr dann aber auch egal, in welche Richtung das Fahrzeug unterwegs war... Sehr interessante Sache. Sollte Corinne jemals in einem Auto entführt werden, haben wir sie sicher bald wieder gefunden.
Ich freue mich immer sehr, wenn wir beide mal was ausserhalb der Meetings unternehmen können. An den Turnieren kann man halt doch nie so ruhig miteinander plaudern wie bei einem normalen Treffen. So waren wir auch im Winter 05/06 im Emmental und hatten dort 2 tolle Tage. Sind mit den Hunden vor dem Schlitten über die Skiepisten und das genialste war die Abfahrt mit dem Schlitten von der Marbachegg. Einfach der Hammer!!! So einen Spass hatte ich selten. Was haben wir gelacht----und was haben die Hunde abends gepennt, hehehe! :-)) Ne, echt genial! Ich hoffe, das Corinne und ich noch lange in gutem Kontakt bleiben. Gerne würde ich sie mehr sehen und mit ihr unternehmen. Aber so geniessen wir es auf jeden Fall sehr, wenn wir uns sehen.... Machs gut Muldi, auf zum nächsten Meeting! Ich sehe schon, ich werde bald an einer SM für Dich Daumen drücken.... :-)))

v.l.n.r: meine Wenigkeit, Kylja, Corinne und Aleiga
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Natürlich gibt es noch diverse andere Menschen, mit denen ich regelmässig Kontakt habe, die ich sogar zu meinen guten Freuden zähle.
Absoluter Topfavorit hier natürlich der Harald! Was für ein Mensch. Ich glaube, einen Menschen wie ihn, trifft man nur einmal im Leben. Weil von denen gibt es garantiert nicht viele. Was wir zwei schon erlebt haben... Es ist kaum zu glauben und auch kaum zu beschreiben! Diese Woche in Norddeutschland beim Seeadler bewachen. Das war wohl die genialste und lehrreichste Woche meines Lebens. Ich glaube, in noch keinen Ferien konnte ich mich so ausruhen, so geniessen, so abschalten! Genial!
Wie die Zukunft aussieht, das weiss keiner von uns beiden. Wir werden sehen... Alles zu seiner Zeit und an seinem Ort!
Dann gehören dazu sicher auch meine Arbeitskollegin Andrea, mit der ich immer wieder privat was unternehme, da sind eine Yvonne, die ich zwar sehr selten sehe, aber sehr gut mag, da gehört eine Nadja dazu, die auch 2 Border besitzt, wir haben uns nun auch schon 2 mal getroffen, haben viel Mail-Kontakt, eine wirklich gute Sache. Natürlich auch eine Nathalie, durch die Nupri schlussendlich zu mir gekommen ist.
Natürlich nehme ich da auch sehr gerne eine Eveline dazu, die ich durch mein Training mit "Problemhunden" kennengelernt habe, der Hund Stacy hat sich echt gut entwickelt und Eveline und ich treffen uns heute noch gerne zum Spazieren.
Sicher gehört da auch die ganze Mannschaft der Storchenstation dazu, alle Pfleger, allen voran natürlich der Ernst, ein sehr weiser Mann, unglaublich, man kann ihn fragen, was man will, er weiss immer etwas. Unglaublich, wieviel ein einzelner Mensch wissen kann!!! So einen Grossvater könnte man sich nur wünschen!
Natürlich auch Marcel, mit ihm verstehe ich mich sehr gut, er interessiert sich auch sehr für Indianer. Karl, der erfahrene Pfleger, auch er ein toller Mann, wenn er auch manchmal einen sehr sturen Grind hat... :-))) Und auch all die anderen Pfleger, zu denen ich einen mal mehr mal weniger guten Draht habe, mit denen ich aber doch jeweils die Samstagmorgen verbringe.
Und nicht zuletzt alle die Menschen, die ich Dank meiner Homepage kennengelernt habe, die mir Fragen stellten, mit denen ich Mailkontakt habe oder hatte! Alle diese Menschen sind interessante Menschen, die mich wieder einiges lehrten und mich mit den Erfahrungen im Leben einen Schritt weiterbrachten! Danke allen meinen Freunden, die mich mögen, die mich zu verstehen versuchen, die hinter mir stehen, die für mich da sind.