
Indianer
Das Leben der Indianer (vorallem der nordamerikanischen) hat mich schon seit jeher fasziniert. Schon als Kind war ich immer ein Indianer und ritt durch die Wälder. Meine Mutter, sie war eine Weisse, die aber von meinem Stamm aufgenommen worden wart (waaaahnsinnig logisch...), bekam von mir ein selbst geknüpftes Freundschaftsarmband. Das musste sie bei ihrem damaligen Islandwallach Jöfur an den Sattel binden und falls jemals Indianer kämen und sie angreifen, könnte sie ihnen mit dem Band zeigen, zu welchen Stamm sie gehört und das würde sie dann beschützen... Sie bekam von mir den Namen weise Taube. Eigentlich meinte ich wirklich weise Taube. Sie meinte aber immer weisse Taube. :-) Inzwischen ist sie halt die weise weisse Taube... Und mein Name war bald darauf "Falkenauge". Den habe ich bis heute noch. Und dass die Falken mich seit dem begleiten, das ist abartig und wunderschön! Es ist wirklich unglaublich: ich komme ins Wallis, steige aus dem Auto, über mir: gigigigigigk. Die Turnfalken kreisen. Im Wallis, auf 1500m. Das selbe im Emmental: wandere mit Harald durch die Gegend, wir setzen uns auf einen Brunnen, essen Trockenfleisch und Brot---wer kommt angeflogen und setzt sich auf den nächsten Strommast? Ein Turmfalke.
Wir kommen an in Norddeutschland, wen sehen wir an einem der ersten Tage: ein Turmfalke.
In Biel-Benken treffe ich fast jede Mittagspause "meine" Falken und ich liebe es einfach. Harald, der wird, seit er mich kennt, von Falken begleitet. Über die Falken habe ich auch Beziehung zu ihm, genauso teilweise auch zu Sandra oder selten zu anderen Menschen, die mir sehr nahe stehen... ).

Ja, das Leben der Indianer fasziniert mich sehr, ich weiss aber auch, das auch Indianer "nur" Menschen sind, die ihre Stärken und Schwächen haben. Und ich weiss, das es auch bei ihnen gute und schlechte Menschen gibt. Mich fasziniert einfach die Beziehung zur Natur, die Denkweise, das wir ein Teil von ihr (von der Natur, nicht von der Denkweise) sind. Ich finde es faszinierend, in einer Vollmondnacht draussen zu sitzen und mit "Grossmutter Mond" zu plaudern, genau wie ich es geniesse, wenn mir "Grossvater Sonne" ins Gesicht scheint. Ich finde es faszinierend, Dinge in der Natur zu sehen, die man wirklich nur dann sieht, wenn man sich als einen Teil der Natur anschaut und nicht arrogant durch den Wald läuft und das Gefühl hat, man ist der King! Es ist faszinierend, einfach mal mitten im Wald sich hinzusetzen und einfach nur still zu sitzen und zu beobachten. Und es ist genial zu spüren, wie man plötzlich eins zu werden scheint mit der Natur. Es ist ein wunderschönes Gefühl, an einem klirrend kalten Wintertag durch den Wald zu stapfen und eine Baum zu umarmen, dessen Wärme zu spüren!
Ich will nicht zu sehr ins Esotherische gehen. Dazu bin ich zu misstrauisch und stehe zu sehr mit beiden Beinen auf der Erde! Im Lala-Land lebe ich nicht (hehe, da kenne ich andere, gell Harald?!). Aber ich finde es faszinierend, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen, weil sie einfach zu verbissen, zu arrogant oder zu blind sind.
Und was ich alles im Wald erlebe, was ich alles finde, was ich an Tiere beobachten und mich ihnen nähern kann----das bestätigt mich auf meinem Weg. Da können noch lange die Jäger und Wildhüter und Polizisten reklamieren und ein riesen TamTam machen, man solle ja die Hunde im Wald an der Leine haben---ich bin mit Hunden, die nicht an der Leine brav an meiner Seite blieben, schon so nahe an Wildtiere wie Rehe, Hasen, Füchse oder Wildschweine herangekommen wie nur wenige Jäger.... Aber das klappt halt nur, wenn man mit der guten Absicht in den Wald geht (danke Harald!) und versucht, eben diese Dinge zu sehen. Einfach mit offenem Herzen loslaufen und geniessen. Der Weg des Herzens kann nie falsch sein. Aber die Menschen sollten sich besinnen, diesem Wege zu folgen!
Die Tiere merken das und vertrauen. Und auch ich konnte schon oft den Tieren trauen. Mir haben auch schon Tiere den Weg gewiesen, wenn ich mich mal wieder verirrt hatte. Wie oft habe ich schon draussen im Wald, wichtige Fragen ans Universum (Wakan Tanka, grosser Geist oder was weiss ich) geschickt---und Antworten bekommen! Antworten vom Wind, in Form einer Wolke, durch einen Vogel, einen Käfer... Wie dem auch sei. Nein, ich bin nicht davongeschwebt. Bin immer noch hier und stehe mit den Beinen fest am Boden. Dennoch darf man solche wunderschönen Dinge sehe. Und mit den Tieren und der Natur eins zu sein, zu kommunizieren---das tut der Seele sehr gut. So schliesst sich der Kreis. Der Kreis des Lebens. Das Medizinrad.
Da ich eine begeisterte Federnsammlerin bin, kam natürlich irgendwann mal der Punkt: ich habe nun soviel Federn von den Vögeln geschenkt gekriegt---was mache ich nun mit den allen?! Hatte echt unterschätzt, wie viele das werden können... :-) Also klar, da musste ich mir was einfallen lassen. Da ich schon von jeher Freundschaftsarmbänder (die ja ursprünglich auch von den Indianern kommen, Südamerika) knüpfte, beschloss ich dann, mal etwas aus Federn zu basteln. Es entstanden die Ideen von Traumfängern und Mandelas. Und je länger je mehr entstehen mehr Kunstwerke, die ich auch gerne verschenke oder verkaufe. Es bringt ja nichts, alles zu sammeln. Wenn andere Leute Freude daran haben können, freut es mich umso mehr. Und viele Leute hatten Freude und beharrten drauf, das ich weitermache, denn es entstehen da so schöne Sachen, die man sonst nirgends kaufen kann, da wirklich alles aus meinem Herzen entstanden ist. Keine "Made in Taiwan" Ware... :-)
Durch Harald entstand dann auch die Idee der Fächer, die ja im Leben der Indianer auch eine sehr grosse Rolle spielten, genau wie allgemein Federn. Und so basteln und basteln wir (Sandra und ich) halt immer wieder und es entsteht immer mehr, was einen neuen Besitzer sucht. Gerne fertige ich auch diverse Gegenstände nach Wunsch an!
Auf der Seite "Basteleien" sind aktuelle und auch schon verkaufte/verschenkte Basteleien zu sehen. Falls jemand an einem der Schmuckstücke interessiert ist, bitte mir eine Mail senden!!!
Noch etwas ganz wichtiges: falls sich jemand in eines meiner Kunstwerke "verliebt" und es steht schon drunter ***verkauft*** dann bitte kontaktiert mich dennoch! Ich verkaufe einen Teil des Materials an einen guten Freund, der wiederum dieses Material in seinem Indianerladen zum Verkauf anbietet. Ich bin quasi dessen Lieferant. Für mich ist das Material, was er mitnimmt verkauft. Was aber nicht heisst, dass es nicht noch in seinem Laden zu haben ist... Also, bitte kontaktiert mich, wenn Euch was gefällt! 